Fortbildungen

Fortbildungsangebote:

Diese Methode derIntegration traumassoziierter Selbstanteile“ (Innere Kindarbeit) ist altersunabhängig und ermöglicht bereits während der Stabilisierungsphase das  Aktivieren und Integrieren früher stabilisierender Persönlichkeitsanteile in das Persönlichkeitssystem.

Danach bietet sie eine strukturierte Möglichkeit der schonenden Bearbeitung traumatischer Fragmente aus kindlichen Entwicklungsphasen.

Sie führt zu einer Beruhigung des inneren Systems, Integration, Entwicklung und Konsolidierung des Selbst, gesunde Entwicklung wird möglich.

Das Besondere dieser Methode besteht aus dem Verwenden von kreativem Material (Symbole, Seile, Tücher), welches Projektionen ermöglicht und hilft, auf dem Boden der zuvor aktivierten Ressourcen aus einer extrinsischen Sicht traumatische Inhalte nur so weit zu aktivieren, dass der sichere innere und äußere Raum bestehen bleibt. Dabei wird besonders Wert darauf gelegt, dass die als Symptome erscheinenden frühen Bewältigungsstrategien unter dem Gesichtspunkt ihres Ressourcenqualität  gewürdigt werden. Dies trägt erfahrungsgemäß sehr zur Selbstkonsolidierung von Personen bei, die unter Entwicklungstraumatischen Erfahrungen leiden.



Ein neues 5 teiliges Fortbildungsseminar in I.T.S. „Integration traumassoziierter Selbstanteile – Innere Kindarbeit  beginnt ab Januar 2020 bei Fortschritte in Hamburg.

Diese tiefenpsychologisch fundierte, kreative Fortbildung wird ausgeschrieben für Trauma-

therapeuten und Traumapädagogen, die sich in der Anwendung schonender, stabilisierender und traumaverarbeitender Methoden weiter qualifizieren wollen. „ITS“  findet vor allem erfolgreiche Anwendung in der Behandlung nach Entwicklungs- und Bindungstraumatisierungen in der Kindheit. Nach der Vermittlung der praxisrelevanten Theorie zu Trauma, Dissoziation, Körper und Entwicklung steht die Vermittlung  der Methode im Zentrum. Frühe Erfahrungen der seelischen und körperlichen Vernachlässigung, der Misshandlung,  des sexuellen Missbrauches und der Bindungsabbrüche sind bindungs- und entwicklungstraumatische Erfahrungen, deren Folgen das weitere Leben erheblich beeinträchtigen können, werden sie nicht rechtzeitig behandelt.

Die Methode kann sowohl von Traumatherapeuten als auch von Traumapädagogen mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen angewendet werden. Sie ist auch integrierbar in andere Formen der Traumahilfe und in andere Therapieverfahren.

Unter Anwendung kreativen Materials und anhand von Fällen aus der Praxis werden im Rahmen von Demonstrationen einzelne Schritte der Methode vermittelt. Danach ist in Kleingruppen Gelegenheit zum eigenen Üben. Anschließende Reflexionen schließen auch Fragen der Kooperation zwischen verschiedenen Berufsgruppen und Netzwerksarbeit mit ein.

Seminar 1: 24. – 25. 1. 2020 Einführung in die Methode. Praxis- und methodenrelevante Theorievermittlung zu Trauma und Dissoziation. Psychoedukation und Stabilisierung. Demonstration der ersten Schritte der Methode: Aktivierung der Ressourcen als „Helfer“ bei der Traumabewältigung („Traumaverarbeitende Selbstanteile“) anhand von Fallbeispielen, Gelegenheit zu Übung und Reflexion anhand eigener Fälle.

Seminar 217. – 18. 4. 2020 Vertiefende Theorie, Bedeutung von „Abwehr“ und „Übertragung-Gegenübertragung“, Praxis der Methode, dabei schwerpunktmäßig: Annäherung und Umgang mit traumaassoziierten Belastungen im Hier und Jetzt. Anwendungsmöglichkeiten innerhalb der Traumatherapie und der Traumapädagogik werden diskutiert. Demonstration und Übung in Kleingruppen, Reflexion anhand eigener Fälle.

Seminar 329. – 30. 5. 2020 VertiefendeTheorie, auch zu Bindung, Mentalisiserung, Introspektion. Demonstration weiterer Schritte der Methode: Überlebensstrategien/ Ressourcen im traumatisierenden Dort und Damals. Demonstration und Gelegenheit zu Übung und Reflexion anhand eigener Fälle. Kooperation zwischen den verschiedenen Berufsgruppen.

Seminar 4: 28. – 29. 8. 2020 Vertiefende Theorie zu Körper, Affekt und Sprache.  Arbeit an der traumatischen Belastung in der Kindheit und ihre Spuren im Hier und Jetzt als „traumaassoziierte Selbstanteile“, Binnenkommunikation zwischen den Selbstanteilen. Demonstration

und Gelegenheit zu Übung und Reflexion anhand eigener Fälle.

Seminar 5: 25.  26. 9. 2020 „Täterimitation, Täterintrojektion, Täteridentifikation“ als Überlebensleistungen, Annäherung, Würdigung und Auflösung. Beachtung des Aspektes der transgenerativen Weitergabe von Trauma. Demonstration und Gelegenheit zu Übung und Reflexion anhand eigener Fälle.

Fortbildungspunkte: von Psychotherapeutenkammer Hamburg werden beantragt

Kosten: insgesamt: 1.800€

Kontakt, Organisation, Anmeldung und Bezahlung:  Bei fortschritte Hamburg
www.fortschritte-hamburg.de


Buch zur Fortbildung: Elke Garbe, „Das kindliche Entwicklungstrauma“,
(2. Auflage 2017) Stuttgart: Klett – Cotta

Wir bieten 2019  noch einen neuen Einführungskurs in die Methode I.T.S. „Integration traumassoziierter Selbstanteile (innere Kindarbeit)“ an:

Nach einer kurzen Einführung zu Trauma und Dissoziation steht die Vermittlung der Methode„Integration traumaassoziierter Selbstanteile“ im Zentrum. Unter Anwendung kreativen Materials und anhand von Fällen aus der klinischen Praxis werden die ersten Schritte de Methode demonstriert. Mit einer anschließenden Selbsterfahrung werden Interventionen der „Inneren Kindarbeit“ nach Elke Garbe erprobt und erfahrbar gemacht.


2-tägiger Einführungskurs in I.T.S. in Herne/ Westfalen am 30. 08.  – 31. 08. 2019

Referent: Gino Essen

Gino Essen, Diplom-Sozialpädagoge, Kinder- und Jugendpsychotherapeut, Traumatherapeut(DeGPT), integrative Traumatherapie, Dozent und Supervisor

Termine:  30. 8. – 31. 8. 2019,  Fr.:14 -19.00 Uhr; Sa.: 9 -16.30 Uhr

Teilnehmergebühr: 290 Euro

Anmeldung: I.T.E. – Entwicklungstraumatisierung.de

Ort: In den Räumlichkeiten des „Paedicum ruhrkidz“ (Brigitte Essen), Bahnhofstr. 104, 44629 Herne

Fortbildungspunkte werden bei der Psychotherapeutenkammer Nordrhein – Westfalen  beantragt