Fortbildungen

Fortbildungsangebote:

Diese Methode derIntegration traumassoziierter Selbstanteile“ (Innere Kindarbeit) ist altersunabhängig und ermöglicht bereits während der Stabilisierungsphase das  Aktivieren und Integrieren früher stabilisierender Persönlichkeitsanteile in das Persönlichkeitssystem.

Danach bietet sie eine strukturierte Möglichkeit der schonenden Bearbeitung traumatischer Fragmente aus kindlichen Entwicklungsphasen.

Sie führt zu einer Beruhigung des inneren Systems, Integration, Entwicklung und Konsolidierung des Selbst, gesunde Entwicklung wird möglich.

Das Besondere dieser Methode besteht aus dem Verwenden von kreativem Material (Symbole, Seile, Tücher), welches Projektionen ermöglicht und hilft, auf dem Boden der zuvor aktivierten Ressourcen aus einer extrinsischen Sicht traumatische Inhalte nur so weit zu aktivieren, dass der sichere innere und äußere Raum bestehen bleibt. Dabei wird besonders Wert darauf gelegt, dass die als Symptome erscheinenden frühen Bewältigungsstrategien unter dem Gesichtspunkt ihres Ressourcenqualität  gewürdigt werden. Dies trägt erfahrungsgemäß sehr zur Selbstkonsolidierung von Personen bei, die unter Entwicklungstraumatischen Erfahrungen leiden.

Wir bieten 2019 2 Einführungskurse in die Methode I.T.S. „Integration traumassoziierter Selbstanteile (innere Kindarbeit)“ an:

Frühe Erfahrungen der Vernachlässigung, der Misshandlung, des sexuellen Missbrauchs und der Bindungsabbrüche sind bindungs- und entwicklungstraumatische Erfahrungen, deren Folgen das weitere Leben erheblich beeinträchtigen können, werden sie nicht behandelt. Die Methode „ITS“ ist eine Therapieschulen übergreifende, kreative Methode der Traumaverarbeitung und ein schonender, stabilisierender, entwicklungsfördernder Behandlungsansatz nach kindlicher Entwicklungstraumatisierung. Neben dem tiefenpsychologisch orientierten  Ansatz integriert siezentrale Traumatherapiemethoden verschiedener Therapieschulen und lässt sich sowohl von Psychotherapeuten, Psychiatern als auch von Pädagogen anwenden und in deren Arbeitsansätze bereichernd einfügen.

Nach einer kurzen Einführung zu Trauma und Dissoziation steht die Vermittlung der Methode„Integration traumaassoziierter Selbstanteile“ im Zentrum. Unter Anwendung kreativen Materials und anhand von Fällen aus der klinischen Praxis werden die ersten Schritte de Methode demonstriert. Mit einer anschließenden Selbsterfahrung werden Interventionen der „Inneren Kindarbeit“ nach Elke Garbe erprobt und erfahrbar gemacht.


2-tägiger Einführungskurs in I.T.S. in Hamburg am 6.9. – 7.9. 2019

Referent:

Gino Essen, Diplom-Sozialpädagoge, Kinder- und Jugendpsychotherapeut, Traumatherapeut(DeGPT), integrative Traumatherapie, Dozent und Supervisor

Termine:  06.09./07.09. 2019 Fr.:13 -18:30 Uhr; Sa.: 9 -17 Uhr

Teilnehmergebühr: 290 Euro

Anmeldung: I.T.E. – Entwicklungstraumatisierung.de

Ort: Beim Umspannwerk 6-8, 22844 Norderstedt  

Fortbildungspunkte werden bei der Psychotherapeutenkammer Hamburg beantragt


2-tägiger Einführungskurs in München am 1. 6. – 2.6. 2019

Referenten:

Gino Essen, Diplom-Sozialpädagoge, Kinder- und Jugendpsychotherapeut, Traumatherapeut(DeGPT), integrative Traumatherapie, Dozent und Supervisor

Barbara Spatzl, Psychologische Psychotherapeutin, Verhaltenstherapeutin, Traumatherapeutin(DeGPT), integrative Traumatherapie, Dozentin und Supervisorin

Termine:  01.06./02.06. 2019 Sa. 9 -16:30 Uhr; So.: 9 -17 Uhr

Teilnehmergebühr: 290 Euro

Anmeldung: I.T.E. – Entwicklungstraumatisierung.de

Ort: Trauma Hilfe Zentrum; Horemansstraße 8, 80636 München

Fortbildungspunkte werden bei der Psychotherapeutenkammer München beantragt


Ein neues 5 teiliges Fortbildungsseminar in I.T.S. „Integration traumassoziierter Selbstanteile – Innere Kindarbeit  beginnt ab Januar 2020 bei Fortschritte in Hamburg.

Diese tiefenpsychologisch fundierte, kreative Fortbildung wird ausgeschrieben für Trauma-

therapeuten und Traumapädagogen, die sich in der Anwendung schonender, stabilisierender und traumaverarbeitender Methoden weiter qualifizieren wollen. „ITS“  findet vor allem erfolgreiche Anwendung in der Behandlung nach Entwicklungs- und Bindungstraumatisierungen in der Kindheit. Nach der Vermittlung der praxisrelevanten Theorie zu Trauma, Dissoziation, Körper und Entwicklung steht die Vermittlung  der Methode im Zentrum. Frühe Erfahrungen der seelischen und körperlichen Vernachlässigung, der Misshandlung,  des sexuellen Missbrauches und der Bindungsabbrüche sind bindungs- und entwicklungstraumatische Erfahrungen, deren Folgen das weitere Leben erheblich beeinträchtigen können, werden sie nicht rechtzeitig behandelt.

Die Methode kann sowohl von Traumatherapeuten als auch von Traumapädagogen mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen angewendet werden. Sie ist auch integrierbar in andere Formen der Traumahilfe und in andere Therapieverfahren.

Unter Anwendung kreativen Materials und anhand von Fällen aus der Praxis werden im Rahmen von Demonstrationen einzelne Schritte der Methode vermittelt. Danach ist in Kleingruppen Gelegenheit zum eigenen Üben. Anschließende Reflexionen schließen auch Fragen der Kooperation zwischen verschiedenen Berufsgruppen und Netzwerksarbeit mit ein.

Seminar 1: 24. – 25. 1. 2020 Einführung in die Methode. Praxis- und methodenrelevante Theorievermittlung zu Trauma und Dissoziation. Psychoedukation und Stabilisierung. Demonstration der ersten Schritte der Methode: Aktivierung der Ressourcen als „Helfer“ bei der Traumabewältigung („Traumaverarbeitende Selbstanteile“) anhand von Fallbeispielen, Gelegenheit zu Übung und Reflexion anhand eigener Fälle.

Seminar 217. – 18. 4. 2020 Vertiefende Theorie, Bedeutung von „Abwehr“ und „Übertragung-Gegenübertragung“, Praxis der Methode, dabei schwerpunktmäßig: Annäherung und Umgang mit traumaassoziierten Belastungen im Hier und Jetzt. Anwendungsmöglichkeiten innerhalb der Traumatherapie und der Traumapädagogik werden diskutiert. Demonstration und Übung in Kleingruppen, Reflexion anhand eigener Fälle.

Seminar 329. – 30. 5. 2020 VertiefendeTheorie, auch zu Bindung, Mentalisiserung, Introspektion. Demonstration weiterer Schritte der Methode: Überlebensstrategien/ Ressourcen im traumatisierenden Dort und Damals. Demonstration und Gelegenheit zu Übung und Reflexion anhand eigener Fälle. Kooperation zwischen den verschiedenen Berufsgruppen.

Seminar 4: 28. – 29. 8. 2020 Vertiefende Theorie zu Körper, Affekt und Sprache.  Arbeit an der traumatischen Belastung in der Kindheit und ihre Spuren im Hier und Jetzt als „traumaassoziierte Selbstanteile“, Binnenkommunikation zwischen den Selbstanteilen. Demonstration

und Gelegenheit zu Übung und Reflexion anhand eigener Fälle.

Seminar 5: 25.  26. 9. 2020 „Täterimitation, Täterintrojektion, Täteridentifikation“ als Überlebensleistungen, Annäherung, Würdigung und Auflösung. Beachtung des Aspektes der transgenerativen Weitergabe von Trauma. Demonstration und Gelegenheit zu Übung und Reflexion anhand eigener Fälle.

Fortbildungspunkte: von Psychotherapeutenkammer Hamburg werden beantragt

Kosten: insgesamt: 1.800€

Kontakt, Organisation, Anmeldung und Bezahlung:  Bei fortschritte Hamburg
www.fortschritte-hamburg.de


Buch zur Fortbildung: Elke Garbe, „Das kindliche Entwicklungstrauma“,
(2. Auflage 2017) Stuttgart: Klett – Cotta